27.04.2010, 23:50
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.2010, 23:54 von Thomas B.-Tierheilpraktiker.)
Liebe Petra,
Eine medizinische Untersuchung ist immer sinnvoll, um organische Ursachen auszuschließen, aber für eine erfolgreiche homöopathische Behandlung, die nicht auf klinischen Diagnosen fußt, nicht zwingend Bedingung. Das sind zwei Paar Schuhe.
Die Verabreichung von Hochpotenzen in kurzem Abstand, evtl. sogar täglich, und das gleich über mehrere Wochen, ist aber ein grober homöopathischer Kunstfehler - ebenso wie der Einsatz von Komplexmitteln oder das zu frühe Wiederholen bzw. der zu frühe Wechsel der Arznei. Eine neue Arznei kann nur durch neue Symptome angezeigt sein. Nach der ersten Gabe einer Hochpotenz heißt es abwarten und beobachten, wenn's auch schwer fällt. Auf die von Dir geschilderte kunstfehlerhafte Art und Weise kann man einen Fall verschlimmern, völlig verderben und ggf. sogar unheilbar machen. Was war denn das für ein Tierheilpraktiker/Homöopath? (Info, wenn Du es nicht im Forum öffentlich machen willst, gerne auch per PN!)
Man kann versuchen, das mit einer Kombination von homöopathischer Behandlung, Bach-Blüten und Farbtherapie, evtll. auch Musiktherapie, zu behandeln. Erstmal (nach der Antidotierung durch Gabe von Camphora (auch nur einmalig!!) in Ruhe lassen und keine neuen Mittel geben. Abwarten, beobachten, Notizen machen. Jede Kleinigkeit kann wichtig sein. Nach meinem Urlaub (so lange braucht der Vogel mindestens, um sich von der verfehlten Behandlung zu erholen) sehen wir weiter.
Liebe Grüße,
Thomas
(27.04.2010, 21:55 )petrats4 schrieb: Ob es gerechtfertigt ist, ein Mittel in dieser Potenz bei einem ersichtlichen Zyklus bei Rupfen bzw. Eiablage zu verabreichen, dies über mehrere Wochen hinweg, um auch die psychische und mentale Ebene zu erreichen, ist nicht nur für mich mehr als fraglich.
Vor Reichung hätte eine medizinische Untersuchung statt finden müssen, um auch eine mögliche vorliegende Aspergillose rechtzeitig zu erkennen und behandeln zu können, da dies u. U. auch zum rupfen führen kann.
Eine medizinische Untersuchung ist immer sinnvoll, um organische Ursachen auszuschließen, aber für eine erfolgreiche homöopathische Behandlung, die nicht auf klinischen Diagnosen fußt, nicht zwingend Bedingung. Das sind zwei Paar Schuhe.
Die Verabreichung von Hochpotenzen in kurzem Abstand, evtl. sogar täglich, und das gleich über mehrere Wochen, ist aber ein grober homöopathischer Kunstfehler - ebenso wie der Einsatz von Komplexmitteln oder das zu frühe Wiederholen bzw. der zu frühe Wechsel der Arznei. Eine neue Arznei kann nur durch neue Symptome angezeigt sein. Nach der ersten Gabe einer Hochpotenz heißt es abwarten und beobachten, wenn's auch schwer fällt. Auf die von Dir geschilderte kunstfehlerhafte Art und Weise kann man einen Fall verschlimmern, völlig verderben und ggf. sogar unheilbar machen. Was war denn das für ein Tierheilpraktiker/Homöopath? (Info, wenn Du es nicht im Forum öffentlich machen willst, gerne auch per PN!)
(27.04.2010, 21:55 )petrats4 schrieb: Ja, Thomas, leider ist es nicht möglich Gesprächstherapie oder Psychoanalyse beim Tier durch zu führen. Dies macht es ja so schwierig und deshalb die Frage: wie begleitet man sie aus dieser Spirale heraus, wenn sie an einer chronischen Reizüberflutung leidet?
Man kann versuchen, das mit einer Kombination von homöopathischer Behandlung, Bach-Blüten und Farbtherapie, evtll. auch Musiktherapie, zu behandeln. Erstmal (nach der Antidotierung durch Gabe von Camphora (auch nur einmalig!!) in Ruhe lassen und keine neuen Mittel geben. Abwarten, beobachten, Notizen machen. Jede Kleinigkeit kann wichtig sein. Nach meinem Urlaub (so lange braucht der Vogel mindestens, um sich von der verfehlten Behandlung zu erholen) sehen wir weiter.
Liebe Grüße,
Thomas
Liebe Grüße,
Thomas Braunsdorf
Tierheilpraktiker (Tätigkeitsschwerpunkt Papageien)
Lebensenergieberater Tier
Verhaltensberater Papageien
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