23.06.2007, 22:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.06.2007, 22:29 von Thomas B.-Tierheilpraktiker.)
Hallo Noelle,
Ich hatte einen (unterdessen geheilten) Patienten (Nymphensittich), den sie in der TiHo Hannover einschläfern (!) wollten, weil ihre antimykotischen und antibiotischen Unterdrückungsmittelchen nicht gewirkt hatten.
LG
Thomas
Noelle schrieb:Werde am Montag mal schauen, ob ich die Sachen die du aufgeschrieben hast bei uns bekomme. Vielleicht schaffe ich die Behandlung alleine.Da wünsche ich Dir viel Glück, aber ich bezweifle es. Ohne fundierte Kenntnis in der Homöopathie wird es sehr, sehr schwierig. Die Behandlung ist selbst für professionelle Therapeuten schwierig, mit Rückschlägen gepflastert und braucht zusätzlich zum Wissen und Können auch noch ein bißchen Glück. Überdies ist die Tinktur, die ich aufgeschrieben habe, eine rein symptomatische Behandlung der entzündeten Hautpartieen und ändert am Grundproblem, der neurotischen Gefiederpflege und den andauernden Herumfummeln mit dem Schnabel an Haut und Federn nicht das Geringste. Es ist nur eine begleitende Maßnahme.
Noelle schrieb:Warum nur hat sie wohl damit angefangen so starck unter dem Flügel?Das nennt man, wenn das Stadium der neurotischen Gefiederpflege bereits überschritten ist und Hautveränderungen auftreten, Unterflügelekzem. Es ist besonders häufig bei Agaporniden, Nymphensittichen und Wellensittichen, wird deswegen auch EMA-Syndrom genannt (Ekzema Melopsittaci et Agapornis). Man findet bei der schulmedizinischen Untersuchung (Hautabstrich) in der Regel Staphylokokken, manchmal zusätzlich auch Hautpilze, vor allem Hefen, aber die Schulmdizin greift zu kurz, wenn sie diese als "Ursache" ansieht - denn dieses Staphylokokken und Hefen sind ubiquitär und können einem gesunden Immunsystem nichts anhaben. Der wahre Grund, warum die Staphylokokken Schaden anrichten können, ist eine psychogene Schwächung des Immunsystems. Deshalb ist - außer in weit fortgeschrittenen Extremfällen - die schulmedizinische Behandlung der "Staphylokokken-Dermatitis" mit Antibiotika auch wenig sinnvoll, weil naturgemäß immer weitere Rezidive auftreten.
Das hat sie so noch nie gemacht. NUr ein allgemeines im ganzen Gefieder rumschnuschen.
Ich hatte einen (unterdessen geheilten) Patienten (Nymphensittich), den sie in der TiHo Hannover einschläfern (!) wollten, weil ihre antimykotischen und antibiotischen Unterdrückungsmittelchen nicht gewirkt hatten.
Noelle schrieb:Aber zum Glück ja nicht mehr rupfen.Zwischen Rupfen und neurotischer "Gefiederpflege" besteht kein großer Unterschied, allenfalls graduell. Auch die Behandlung ist gleich.
LG
Thomas
Liebe Grüße,
Thomas Braunsdorf
Tierheilpraktiker (Tätigkeitsschwerpunkt Papageien)
Lebensenergieberater Tier
Verhaltensberater Papageien
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